Althammer in der Insolvenz

Datum: 14.11.2016
Getroffen hat es ein mittelständisches Familienunternehmen: Die Firma Althammer Edelstahlbau aus Heidenheim.

Bedingt durch Verzögerungen bei zwei Großaufträgen war die Kapitaldecke wohl so knapp, dass man wohl nicht mehr anders konnte und Insolvenz anmelden musste. Für die 180 Mitarbeiter erst einmal eine Hiobsbotschaft und dass wo Weihnachten naht. Aber Rettung ist in Sicht. Investoren wolleb das Unternehmen übernehmen und mit Prof. Dr. Martin Hörmann ist ein erfahrener Insolvenzverwalter bestellt worden.

Bereits 2011 musste Althammer rund ein Drittel der Belegschaft entlassen als man sich von einem unrentablen Geschäftsbereich trennen musste.

Althammer hat sich auf die Herstellung geschweißter Rohre und Rohrzubehör sowie von Behältern, Apparaten und Sonderkonstruktionen spezialisiert. Insbesondere konzentriert sich die Firma auf die Fertigung qualitativ hochwertiger, längsnahtgeschweißter Edelstahlrohre. Mehr als die Hälfte der Erzeugnisse exportiert das Unternehmen bis weit über die Grenzen Europas hinaus.
Quelle: swo/wzw